Urban Rigger – Studentenwohnungen auf dem Wasser

Der Wohnungsmangel in europäischen Universitätsstädten bedarf neuer Lösungsansätze – hier kommt das Kopenhagener Architektenduo mit Urban Rigger gerade richtig.

Urban Rigger Ansicht

Bild: Urban Rigger

Studentenwohnungen und Unterkünfte sind eine echte Mangelware

Für Studenten erweist sich die Wohnungssuche in einer großen Universitätsstadt zumeist als besonders schwierig. Teilweise scheint es aufgrund der hohen Nachfrage und den Mietanforderungen schier unmöglich. Vor allem zum Beginn des Wintersemester finden viele deutsche Studenten in ihrer neuen Heimatstadt keinen Wohnsitz. Es kommt nicht selten vor, dass man die ersten Wochen in speziellen Unterkünften auf einer Luftmatratze schlafen muss, bis eine passende Bleibe gefunden ist.

In Deutschland haben fast dreiviertel aller Studenten Probleme, eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden. Die Anzahl der Studenten in Deutschland ist auf Rekordniveau, was den Wohnungsmangel nochmals unterstreicht.
Die Situation wird sich in Zukunft weiter zuspitzen und bis 2025 werden es schätzungsweise über 4 Millionen Plätze zu wenig sein. Ein riesiges, scheinbar unlösbares Problem für große Universitätsstädte.

Der Lösungsansatz von Urban Rigger

Zusätzliche Wohnungen will Urban Rigger mit seinen Studentenhäuser aus Schiffscontainern. Diese sollen an Gewässern von großen Universitätsstädten, idealerweise Hafenstädte, errichtet werden.  Ähnlich wie ein Hausboot, nur einer größeren Flächenausnutzung, da man in die Höhe geht.
Container werden aufgrund ihrer robusten und uniformen Bauweise bereits vielerorts eingesetzt. Gerade Schiffscontainer erfreuen sich bei Architekten und Bauherren steigender Beliebtheit.
Das Ziel ist es, einen Beitrag zu den sozialen, wirtschaftlichen sowie ökologischen Herausforderungen der Zukunft zu leisten.

Urban Rigger Wohnungsblick

Bild: Urban Rigger

Nicht nur macht sich die ungenutzte Fläche direkt am Ufer zu nutze, man bietet den Bewohnern auch einen einmaligen Blick . Wer will nicht mit dem Blick direkt aufs Wasser aufstehen .

Nachhaltige Bauweise

Anstelle hierfür neue Container einzusetzen, werden ausrangiere Schiffcontainer für einen neuen Zweck wiederverwendet. Dieses „Up-Cycling“ spart nicht nur Ressourcen, sondern macht auch das Einschmelzen und den Neubau überflüssig. Beide Verfahren sind energieintensiv und verbrauchen daher viel Strom, was wiederum den CO2 Ausstoß steigern würde. Auf diese Weise ist ein CO2-neutraler Bau möglich.
Zusätzlich lassen sich auf den Dächern Solaranlagen anbringen. Diese versorgen die Bewohner mit sauberen Strom.
Hierdurch passt dieses Bauvorhaben zu den Problemen dieser Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

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