Wohnen auf 8 m² | Eine kleine möblierte Wohnung in Tokio

Emma aus Australien lebt auf 8 m² in ihrer kleinen Wohnung. Tokio ist bekannt für teure Mietpreise, daher muss man sich auf einer kleinen Fläche arrangieren, um sich das Leben in dieser Mega-Metropole leisten zu können.

Der Youtube-Kanal „ Living Big In A Tiny House“ zeigt uns Emmas Tiny-Apartment mit Bett, Küche, Bad und Büro. Alles auf das Nötigste reduziert und trotzdem hat die Wohnung einige Details, die ihren persönliche Touch mitbringen und den Wohlfühlfaktor steigern.

„Tiny-Apartment“- 8m² Wohnung im Video

Schmal ist sie und klein – man muss sich nur strecken und berührt mit die Hände beide Wände. Obwohl sie so schmal geschnitten ist, fühlt man sich nicht beengt, was an der hohen Decke liegt. Nicht nur wird das Raumgefühl auf dieses Weise verbessert, man kann sich zumindest mit voll ausgestreckten Armen komplett nach oben strecken.

Zur Einrichtung der kleinen Wohnung

Lasst uns unsere Schuhe ausziehen und die Wohnung betreten:
Links direkt am Eingang steht der Schuhschrank. 8 m2 Platz – aber ein geeigneter Platz für Schuhe muss sein.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Einbauschrank für Kleidung.

Im Eingang befindet sich auf einer Kommode eine Mikrowellen sowie ein kleiner Toastofen.
Eine rutschfeste Unterlage verhindert, dass sich der kleine Ofen bei einem Erdbeben zu stark bewegt. Im Japan keine Seltenheit, was noch mehr Einfallsreichtum bei einem begrenzten Wohnraum bedarf.

Die meiste Zeit verbringt Emma an ihrem Schreibtisch mit Business-Laptop und einem Bürostuhl. Ein kleines Home-Office findet auch hier seinen Platz. Um sich wohl zu fühlen,  ist der Tisch so ausgerichtet, dass man direkt aus dem Fenster schauen kann.
Mit der Pflanzen und den kleinen Gegenstände fühlt man sich bei der Arbeit wohler, was die Effizienz im Home-Office steigern kann.

Alle Möbel sind nicht von ihr. Es ist ein möblierte Wohnung, die sie mit persönlichen Gegenstände für sich aufwertet.

Küche, Essbereich und Bad der Wohnung

Selbst in großen Apartments scheinen Arbeitsflächen zum Schneiden weniger beleibt zu sein als große Spülen. Keine Fläche zum Schnibbeln und Zubereiten. Dafür hat Emma das große Küchenbrett, das über die Spüle gelegt wird –  et voilà.
Ein Kochfeld ist eingebaut und unter erkenne ich einen kleinen Kühlschrank. Dazu kommen der Toastofen und die Mikrowelle, die bereits erwähnt.

Vor ihrem großen Fenster samt Balkon hat sie sich einen kleinen Essbereich zurechtgestellt. Der Tisch ist hier ein Tablett mit ausklappbaren Beinen. Auf dem Balkon wir die Wäsche aufgehängt.

Wie alles in dieser möblierten Wohnung, ist auch das Badezimmer sehr klein. Wenn man sich duscht, wird auch der Rest des Bads schnell nass.
Die Toilette ist unter dem Waschbecken versteckt. Wenn man das nicht weiß und schnell aufs Örtchen muss, wird es brenzlich.
Ansonsten finde ich die Lösung mit dem drehbaren Waschbecken irgendwie genial.

Die Lösung bei einer geringen Quadratmeterzahl ist eine hohe Decke, wodurch man am Beispiel dieser Wohnung den Schlafbereich nach oben verlagern kann. Emmas Schlafbereich ist über eine Treppe erreichbar, eine Maisonette-Wohnung im Kleinformat, wenn man so will.
So unterteilt sich der Schlafbereich vom Rest der Wohnung.

Wohnungen dieser Art, auch Tiny-Apartments, sind für Studenten interessant, die ein Semester oder gar ein Jahr im Ausland verbringen möchten. Man lebt zentral und bezahlt trotzdem nicht zu viel.
Aber nicht nur Studenten profitieren von dieser Wohnweise, auch Geschäftsleute, die für eine begrenzte Zeit im Ausland arbeiten, kann eine Wohnung mit einer kleinen Fläche durchaus ausreichend sein.

 

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