Vorteile für Vermieter einer möblierten Wohnung

Höhere Mieteinnahmen erzielbar

Durch die Ausstattung einer Wohnung bzw. eines Apartments mit Einrichtungsgegenständen, sind sie berechtigt, einen höheren Mietpreis zu verlangen. Der Preis wird aus dem aktuellen Mietpreis der Wohnung zuzüglich eines Möblierungszuschlags bestimmt. Die Höhe dieses Zuschlags unterliegt keinen konkreten Regelungen, daher kann man mehr oder weniger frei über diesen Betrag entscheiden. Berücksichtigt werden sollten dabei die Anschaffungskosten der Möbel (inkl. Transport und Aufbau). Außerdem müssen die Abnutzung und der Wiederverkaufswert einberechnet werden.

Bei anfänglich hohen Anschaffungskosten könnte es länger dauern, bis sich die Mieteinnahmen rechnen. Gleichzeitig können sich die Kosten qualitativ hochwertiger Möbel auch im Mietpreis wiederspiegeln. Einige Anbieter wittern hier vermeidlich überdurchschnittliche Gewinne. Aber es ist stark von einem überhöhten Möblierungsaufschlag abzuraten, falls Sie ihre möblierte Wohnung langfristig erfolgreich vermieten wollen. In der Regel spricht man von ca. 2% im Monat auf den Anschaffungspreis der Möbel. Letztlich steigert eine nachvollziehbare Berechnung des Mietpreises auch die Attraktivität ihrer möblierten Wohnung für den Nutzer. Auch auf den hochgeladenen Bildern Ihrer Wohnungsanzeige bei Masterflats, kann man die Wertigkeit und den Abnutzungsgrad der Möbel zumeist gut erkennen. Sollte die Wohnung daher für einen interessierten Mieter einen unverhältnismäßig hohen Preis haben, dann wird er sich eher nach einer besseren Alternative umschauen. In diesem Fall kommt es zu Leerständen und Mietausfällen.

Achten Sie daher darauf, dass der Mietpreis fair ermittelt ist. Nach längeren Mietverhältnissen kommt es schließlich dazu, dass die Anschaffungskosten durch Möblierungszuschläge amortisiert werden und sich die Investition rentiert.

 

Punkten mit hochwertige und dekorativen Einrichtungsgegenständen

Warum sind Möbelzeitschriften beliebt? Selbst Kataloge bekannter Möbelhäuser erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Grund sind detailreiche, farbenfrohe und gut kombinierbare Einrichtungsgegenstände.

Warum entscheidet sich der Mieter für eine Wohnung mit Einrichtungsgegenständen? Neben Preis, Lage und Verfügbarkeit, spielt der Charme der Wohnung eine wichtige Rolle. Bei einer möblierten Wohnung kann dieser durch passende Möbelstücke und liebevoll ausgewählte Dekorationsartikel erzeugt werden.

Stellen wir einfach mal zwei Wohnungsbilder nebeneinander: Einmal möbliert und einmal ohne jegliche Einrichtungsgegenstände. Mit Einrichtung wirkt alles sofort wohnlicher und harmonischer.

Eine Figur in der Diele, ein gemütlicher Teppich im Wohnzimmer oder abwechslungsreiche Bilder an den Wänden erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Vermietung und steigern zudem das Wohlbefinden der Mieter.

Beachten Sie bei der Darstellung ihrer Wohnung, dass alles gut zur Geltung kommt, so dass der potentielle Mieter direkt einziehen möchte.

 

Weniger Abnutzung der Wohnung

Jeder Vermieter kennt das, es ziehen neue Mieter ein und erstmal werden alle Möbel vom alten Zuhause mitgebracht und aufgebaut. Löcher werden in den Wänden gebohrt, um Wandschränke zu befestigen oder Regale und Bilder aufzuhängen. Türrahmen können beim Eintragen der großen Eckcouch eingedrückt werden. Oder es entstehen Spuren an der Wand, wenn man den Esszimmertisch einträgt. Beim Aufbau und ebenso beim späteren Abbau fallen Holzbretter auf den Boden, was Kratzer im Laminat oder Parkett macht. Gleiche Beschädigungen können auftreten, wenn ein Nagel auf den Boden kommt und man drüber läuft.

Solche Schäden müssen im Nachhinein mühsam repariert werden. Verhandlungen mit den Mietern wegen einer Minderung des Kautionsrückgabebetrages aufgrund dieser Schäden und Terminvereinbarungen mit Handwerkern sind die Folgen.

Dieser Aufwand reduziert sich, wenn man eine möblierte Wohnung vermietet. Alle Möbel sind bereits vorhanden und es muss nichts mehr aufgebaut oder an den Wänden angebracht werden. Natürlich lassen sich Beschädigungen nicht gänzlich vermeiden, aber die Wahrscheinlichkeit schwerer Fälle ist geringer.

 

Flexiblerer Zugriff auf die eigene Wohnung

Da die Vermietung meist nur über einen begrenzten Zeitraum erfolgt, kann man schneller und einfacher Zugriff auf die eigene Wohnung erhalten. Sollte man sich beispielsweise entscheiden, die Wohnung selbst zu nutzen, dann muss das Mietverhältnis nicht zwingend gekündigt werden.

Geschäftsleute, die für ein Projekt in der Stadt sind, benötigen die Wohnung nur für wenige Monate. Auch Sprachreisende und Studenten verweilen nur über einen begrenzten Zeitraum in einer möblierten Wohnung.

 

Zwischenvermietung der eigenen Wohnung

Stellen Sie sich vor, Sie wollen nach langer Planung endlich eine Weltreise machen und Deutschland für einige Monate verlassen. Die Wohnung steht leer und ihnen entgehen mögliche Mieteinnahmen.

Sie können Ihre Wohnung samt Möbel in dieser Zeit zwischenvermieten und so ohne viel Arbeit zusätzliches Geld für Ihre Reise verdienen. Dies ist sicherlich nicht für jeden etwas, denn es lebt schließlich eine fremde Person in den eigenen vier Wänden. Falls Sie ein Gästebett haben, dann kann der Mieter dort schlafen, ohne dass man gleich seine eigene Matratze hergeben muss. Persönliche Dinge und kostspielige Gegenstände sollten außer Reichweite gelagert werden. Wen Sie eine große Wohnung mit mehreren Räumen haben, könnten Sie alles was der Mieter nicht nutzen soll in einem Raum lagern und diesen abschließen. Dafür bietet sich das private Schlafzimmer an, wenn der Mieter sowieso in einem Gästezimmer (mit Gästebett) schläft. Ansonsten kann man Möbel und andere wertvolle Gegenstände über eine Versicherung abdecken.

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